Solarthermieanlage im Garten

Kollektoren können unterschiedlich angebracht werden, ob nun auf Hausdächern, an der Fassade oder einfach im Garten. Im Garten bietet sich die Möglichkeit durch die Strahlungen der Sonne den Pool zu erwärmen oder das solar erwärmte Wasser für die Gartendusche zu verwenden. Auch Gartenhäuser lassen sich durch Solarthermie mit warmem Wasser versorgen. Welche Solarthermieanlagen sich für den Garten eignen, haben wir für Sie zusammengefasst.

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Solarthermie für die Poolerwärmung

Solarthermie für den Pool kommt gerade dann zum Einsatz, wenn die Sonneneinstrahlung am höchsten ist und zwar im Sommer. Bei den Solarmatten (auch als Platten oder Schläuche erhältlich) durchströmt das Poolwasser selbst und benötigt deshalb auch keine Solarflüssigkeit. Durch unverglaste Absorber erwärmt sich das Wasser durch die Sonneneinstrahlung innerhalb der Matte und wird weiter zum Pool befördert. Diese Solarmatten, Solarschläuche oder Solarplatten werden zwar auch auf Dächern von Schwimmbädern montiert, jedoch für den Hausgebrauch meistens mit Hilfe von Haltegurten ebenerdig auf dem Untergrund befestigt.
Allerdings sollten die Matten im Winter komplett ausgeleert werden, um Frostschäden zu vermeiden.

Solares Warmwasser für die Gartendusche

Für die Gartendusche kommt zwar keine konventionelle Solarthermieanlage zum Einsatz, sondern eine mobile thermische Solaranlage, aber sie erfüllt einen guten Zweck. Durch den Einsatz von Solarduschen, lässt es sich, im Vergleich zu normalen Gartenduschen, wohl temperiert im Garten duschen. Durch einen integrierten Wärmespeicher lässt sich die Temperatur in nur wenigen Stunden auf 60° erwärmen und durch eine Mischbatterie regulieren.
Die Solarduschen können entweder auf dem Rasen oder auf der Terrasse aufgestellt werden und mit dem Brauchwasser angeschlossen werden. Durch den dunklen Wärmespeicher wird das Wasser im Inneren durch die Sonne erwärmt. Jedoch steht nicht unbegrenzt warmes Wasser zur Verfügung. Wenn das warme Wasser verbraucht ist, dauert es je nach Wassermenge und Sonnenenergie wieder einige Zeit, bis das Wasser auf die gewünschte Temperatur erwärmt wurde.

Solaranlagen für Gartenhäuser

Selbst für Gartenhäuser werden Solarthermieanlagen immer häufiger genutzt. Die Auslegung wird, ähnlich wie bei der Solarthermie auf dem Dach, nach Personen gerechnet. Die Solarkollektoren werden dazu entweder auf dem Dach des Gartenhauses oder auf den Rasen oder die Terrasse gestellt. Auch hier sollte man auf eine optimale Ausrichtung und Verschattungen achten, um höchstmögliche Erträge zu erzielen.

Solarthermie im Garten

Solarkollektoren im Garten auf der Terrasse

Auch besteht die Möglichkeit die Solarkollektoren auf der Terrasse oder im Garten mit Aufständerungen zu montieren. Dabei sollte ebenfalls auf die optimale Ausrichtung geachtet werden. Ähnlich wie bei den Fassadenkollektoren muss besonders auf eventuelle Beschattungen geachtet werden. Die Kollektoren werden steil aufgestellt und können selbst die tiefstehenden Sonnenstrahlen am Nachmittag oder im Winter ideal auffangen. Ein weiterer Vorteil bietet sich bei Schnee, da die Kollektoren durch den steilen Aufstellwinkel nicht abgedeckt werden können, jedoch einen höhen Wirkungsgrad durch die Reflektion des Schnees aufweisen.
Wenn die Kollektoren im Garten aufgestellt werden, kommen entweder Speicherkollektoren zum Einsatz oder wenn ein Wasseranschluss im Garten bereitsteht, wird ein Speicher verbaut in dem die Wärme gespeichert und an den Haushalt weitergegeben werden kann.

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Erdwärmepumpe

Eine Erdwärmepumpe kann nicht nur für die Erwärmung, sondern auch für die Abkühlung des Hauses sorgen. Dazu werden Erdwärmekollektoren, auch Erdkollektoren genannt, genutzt, um aus der Erdwärme Wärme für Warmwasser und Heizung umzuwandeln. Da das Erdreich eine stetige Wärme aufweist, bedienen sich die Erdkollektoren an der oberflächennahen Geothermie. Allerdings ist für die Verwendung von Erdkollektoren nicht jedes Grundstück geeignet, denn die Fläche oberhalb der Erdkollektoren darf nicht bebaut werden und sollte eine gewisse Größe aufweisen. Sollte die Fläche dennoch bebaut werden, kann keine Wärme mehr aus der Erde gewonnen werden, da die Wärme durch Regenwasser und Sonnenstrahlen entsteht.

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Gewinnung von Wärme durch Erdkollektoren

Die Erdkollektoren gewinnen Wärme über die Sonneneinstrahlung, durch Niederschläge und durch das Erdinnere, dabei weist die ungefähre Umgebungstemperatur der Kollektoren etwa 10 Grad auf. Innerhalb des Rohrsystems zirkuliert ein Wärmeträger das aus einem Gemisch aus Glykol und Wasser besteht. Diese Wärmeträgerflüssigkeit nimmt die Wärme auf. Anhand eines hydraulischen Abgleichs wird geprüft, ob die Wärmeträgerflüssigkeit gleichmäßig durch die Kollektorfelder strömt. Das Funktionsprinzip ist also bis hierher identisch mit den herkömmlichen Flachkollektoren auf dem Dach, jedoch ändert sich einiges in den nächsten Schritten. Die Erdwärmepumpe beinhaltet einen Verdampfer, der die Wärmeenergie auf das Kältemittel überträgt. Das Kältemittel wird durch die Wärme gasförmig und wird in der Erdwärmepumpe elektrisch verdichtet und die Wärme wird noch einmal erhöht. Diese Wärme wird anschließend an den Wärmespeicher weitergegeben und steht für den Haushalt zur Verfügung.

Wie werden die Erdkollektoren verlegt?

Die Erdwärmekollektoren werden mit einer Tiefe zwischen 1,2 und 1,4 Metern horizontal im Boden verlegt. Sie bestehen aus etwa 2 bis 4cm dicken Kunststoffrohren. Bei der Installation muss auf einen ausreichenden Abstand geachtet werden, denn bei zu dichter Verlegung verringert sich die Fläche der Erdwärmegewinnung. Außerdem sollten die Rohre unterhalb der örtlichen Frostgrenze gelegt werden.

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