Auslegung von Wärmespeichern aller Art

Über die Kollektoren werden die Einstrahlungen der Sonne über den Absorber in Wärme umgewandelt. Um diese gewonnene Wärme auch am Abend oder an sonnenarmen Tage nutzen zu können, wird ein Wärmespeicher benötigt. In einem gut gedämmten Wärmespeicher befindet sich eine Wärmeträgerflüssigkeit, die konstant zwischen Wärmespeicher und Heizkörper zirkuliert und dabei Wärme abgibt. Wichtig jedoch ist die richtige Auslegung des Wärmespeichers. Wird der Speicher zu klein ausgelegt, kann nicht genügend Wärme für den Bedarf gespeichert werden.

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Wie viele Varianten von Wärmespeichern gibt es?

Pufferspeicher

Der Pufferspeicher ist in der Anschaffung recht günstig und in der Handhabung einfach. Der Pufferspeicher speichert die Sonnenenergie zwischen, ist jedoch nur zur Heizungsunterstützung geeignet.

Warmwasser-Speicher

Der Warmwasser-Speicher ist ein günstiger Speicher für die Trinkwassererwärmung.

Kombispeicher

Durch den Kombispeicher lässt sich Warmwasser- und Heizwasser integrieren. Es erfolgt eine gleichzeitige, aber getrennte Erwärmung von Trink- und Heizwasser auf kleinstem Raum. Der Kombispeicher benötigt nur wenig Platz und die Kosten der Montage sind gering, allerdings fallen die Anschaffungskosten höher aus als bei einem normalen Wärmespeicher.

Schichtenspeicher

Durch die schmale und hohe Bauform erfolgt eine effiziente Nutzung der unterschiedlichen Dichte von Wasser bei unterschiedlichen Temperaturen. Die Anschaffungskosten sind zwar höher, jedoch zahlen sich die Kosten durch die hohen Energieeinsparungen schnell aus.

Pufferspeicher

Schnittbild schematisch - Pufferspeicher mit Solarwärmetauscher

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Gehen Sie mit Ihrer Computermaus über die orangen Punkte,
um das Schema besser verstehen zu können.

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Korrekte Berechnung von Wärmespeichern

Um eine richtige Berechnung vorzunehmen, sollten alle Fakten berücksichtigt werden. Der Energieverbrauch des Gebäudes ist ein wichtiger Bestandteil der Berechnung. Außerdem sollte der Platzbedarf des Speichers einkalkuliert werden. Der Energieverbrauch errechnet sich aus dem täglichen Bedarf an Wasser und welche Menge an Wasser durch die Kollektoren erwärmt werden muss. Bei der Erwärmung von kaltem Wasser wird mehr Energie benötigt, als bei der Erwärmung von lauwarmen Heizungswasser im Rücklauf. Die Menge an Energie errechnet sich aus den Verlusten der Wärme, denn auch bei guter Isolierung eines Wärmespeichers entstehen Verluste. Der Wärmespeicher sollte genau ausgelegt werden, denn bei einem zu großen Speicher, wird die meiste Wärme im Sommer erzeugt und führt durch hohe Anschaffungskosten und geringeren Effizienz zu einer langsameren Amortisation. Deshalb sollte ein Mittelmaß zwischen Anlagengröße, Anschaffungskosten und Erträgen gefunden werden, um einen geringeren Systemnutzungsgrad zu umgehen.

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